Worin liegen die Unterschiede bei Atemschutzmasken?

Grundsätzlich wird zwischen Voll-, Halb- und Viertelmasken unterschieden. FFP-Masken dienen zum Arbeitsschutz und filtern verschiedene Partikel aus der Luft. Es wird zwischen FFP1, FFP2 und FFP3 Schutzklassen unterschieden. Es gibt Masken mit und ohne Ventil. Eine Maske ohne Ventil filtert sowohl die eingeatmete als auch ausgeatmete Luft. In Intensivstationen werden daher sowohl FFP2 als auch FFP3 Masken getragen.

Worin liegen die Unterschiede?

Beide Maskentypen schützen vor Erregern. Die Maske schützt darüber hinaus gegen krebserregende Stoffe und Holzspäne. Ein Mundschutz ffp3, der mit einem „R“ gekennzeichnet ist, kann wiederverwendet werden. Die Beschreibung in oder auf der Verpackung liefert wichtige Hinweise, wie die jeweilige Maske anzulegen und zu reinigen ist und ob sie nochmals benutzt werden kann.

Wichtiger Hinweis: Teilen Sie nie die Maske mit einer anderen Person! Die Schutzwirkung ist sonst hinfällig.

Darüber hinaus tragen hochwertige Masken der Schutzklasse FFP2 und FFP3 sowohl diese Bezeichnung als auch eine CE-Kennzeichnung mit Zahl. Das bedeutet, dass diese Maske für die Standards des europäischen Handels (EN 136, 140, 143, 149, 1827, 12941, 12942) erfüllt und dafür zugelassen ist. Die Partikelfilter können ausgetauscht werden. Nach längerem Tragen (8 Stunden) müssen diese ausgetauscht werden.

Wie werden Engpässe vermieden und bietet diese Vorgehensweise trotzdem Schutz?

Eine Schutzmaske FFP3 kann durch Desinfektion und Wiederaufbereitung weiterverwendet werden. Manchmal wird die Schutzklasse um eine Stufe reduziert. Wichtig ist, dass vor dem Aufsetzen und nach dem Absetzen die Hände gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden.

Wer ist für den Arbeitsschutz in Betrieben, wie zum Beispiel Krankenhäusern zuständig?

Für die richtige Handhabung des Mund-Nasen-Schutzes sowie der Einhaltung der notwendigen Hygienevorschriften sind das Hygienefachpersonal, der Betriebsarzt sowie das jeweilige Gesundheitsamt zuständig. Im Zuge der Festlegung der Handhabung einer eventuellen Wiederverwendung der Schutzmaske FFP3 wurde Hitzeeinwirkung mittels trockener Hitze bis ca. 70 Grad Celsius für 30 Minuten empfohlen.

Wie lange dürfen FFP Masken getragen werden?

Eine Maske mit Atemventil darf maximal 120 Minuten am Stück getragen werden. Eine FFP Maske ohne Atemventil darf maximal 75 Minuten durchgehend getragen werden. Danach muss eine Ruhepause von 30 Minuten eingehalten werden.

Wie werden die Schutzmasken optimal gehandhabt?

Vor dem Anlegen müssen die gründlich mit Seife gewaschen werden. Dann wird die Maske über Mund und Nase gezogen und befestigt. Beim Abnehmen ist möglichst darauf zu achten, dass die Fläche der Maske nicht mit den Händen berührt wird. Kann die Maske nicht wiederverwendet werden, ist diese sofort in einen verschließbaren Behälter zu geben. Danach müssen die Hände wieder gründlich gereinigt oder desinfiziert werden. Der Mundschutz muss danach desinfiziert oder aufbereitet werden.

Fazit

Eine Schutzmaske der Schutzklasse FFP3 bietet sehr guten Schutz, vorausgesetzt, sie wird richtig angelegt. Ist sie mit einem R gekennzeichnet, kann sie wiederverwendet werden. Dazu müssen auf alle Fälle die Hinweise auf der Verpackung oder die Beschreibung beachtet werden. Die Hände müssen immer gründlich gewaschen werden. Maske und Hände können auch desinfiziert werden. Da nicht alle Masken gleich gut schützen, ist es sehr wichtig, auf die Hinweise auf den Verpackungen oder den Masken selbst zu achten. Eine richtig verwendeter Mundschutz FFP3 schützt optimal.

Katzenwelpen bekommen? 5 wertvolle Tipps

Sie sind klein, flauschig, quirlig und einfach nur süß – Katzenbabys. Wenn man an die kleinen Fellknäule denkt, kommen einem nicht die ganzen unangenehmen Sachen in den Kopf, die die Tiere so mit sich bringen. Und wenn sie doch für immer so klein sein könnten! Ständiger Tiergeruch in der Wohnung, zerkratzte Tapeten und Wände, das regelmäßige Saubermachen der Toilette und was und wieviel fressen die denn eigentlich? Wer sich ein Katzenwelpe anschafft, die eigene Katze gerade einen Wurf bekommen hat oder gar ein Tier geschenkt bekommt, dem wird schnell klar, dass so ein Tier mehr braucht, als nur 24 stündige Streicheleinheiten.

5 Tipps, um das Leben mit einem Katzenwelpen auf die Reihe zu bekommen

Die Erziehung der kleinen Racker kann einiges an Geduld in Anspruch nehmen. Sobald ein neues Kätzchen im Haus einzieht, ist es wichtig, dass es sich erst einmal an die Umgebung gewöhnen kann. Hierfür sollte das Tier in einem separaten Raum untergebracht werden, um zuerst die ganzen neuen Gerüche und Geräusche wahrzunehmen. Die Katzentoilette, ein Kratzbaum und natürlich eine Futterstation sollten in dem Raum bereits parat stehen.

Die neuen haarigen Familienmitglieder können schnell mit der neuen Situation überfordert sein und so kann es auch schon einmal vorkommen, dass die Toilette verfehlt wird und etwas daneben geht. Um Katzenurin zu entfernen gibt es verschiedene kleine Hausmittelchen. Auf Fliesen und glatten Böden gibt es keine Komplikationen, die ein oder andere Pfütze wegzubekommen. Auf Teppichen und Sofas sieht das schon anders aus. Hier empfiehlt sich, den groben Schmutz zunächst mit einem feuchten Lappen abzunehmen und anschließend mit einer Bürste Backpulver, Natron oder Soda in die entsprechende Stelle einzureiben. Die Reste können nach ein paar Stunden Einwirkzeit einfach abgesaugt werden. Um andere Flecken zu entfernen, wie z.B. Erbrochenes, wird auch hier zunächst der grobe Schmutz entfernt und anschließend Rasierschaum auf die Stelle geben und mit einem Schwamm eingearbeitet. Dies funktioniert aber auch mit einem herkömmlichen Wasser-Seife-Gemisch.

Auch um lästigen Tiergeruch zu entfernen, der wohl oder übel mit dem Einzug einer Katze ins Haus kommt, gibt es ein paar Hausmittel, die hier Abhilfe verschaffen. Eine kurzzeitige Lösung kann zunächst mit diversen Raumsprays gefunden werden. Diese überdecken die Gerüche jedoch nur für eine kurze Zeit. Als typisches Hausmittel, um Gerüche zu entfernen, gilt Essig. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass eine ausreichende Luftzirkulation gegeben ist. Auch Zitronenwasser kann die unangenehmen Gerüche neutralisieren. Außerdem hat es den Vorteil, dass es die Schleimhäute der Tiere nicht so stark angreift, wie z.B. die Essigsäure. Jedes Mittel hilft, natürlich je nach Tier, unterschiedlich stark. Ausprobieren ist hier die Devise.

Fakt ist, wer sich gerne ein Katzenbaby anschaffen möchte oder gerade eins bekommen hat, auf den kommen verantwortungsvolle Aufgaben zu, Geduld und Nerven werden auf die Probe gestellt und manchmal werden auch Zweifel über einen kommen, ob man der Aufgabe wirklich gewachsen ist. Mit dem richtigen Feingefühl und der Empathie, der sie dem Tier entgegenkommen können, wird jedoch schnell eine innige und tiefe Verbindung bestehen.